INTRODUCTION
Hundert neue Vokabeln in einer Woche. Am Montag eingeprägt, am Freitag vergessen. Wer Fremdsprachen lernt, kennt dieses Muster. Und es ist kein persönliches Versagen. Der Psychologe Hermann Ebbinghaus zeigte bereits 1885, dass Menschen ohne gezielte Wiederholung innerhalb von 24 Stunden bis zu 70 Prozent des Gelernten verlieren. Eine Replikation von Murre und Dros (2015) bestätigte diese Vergessenskurve mit modernen Methoden. Die Lösung ist alt und einfach: Vokabeln lernen Karteikarten. Ob auf Papier oder digital, das Prinzip bleibt gleich. Karte umdrehen, Antwort abrufen, schwierige Karten häufiger wiederholen. Zwei Lernmethoden stecken dahinter: Active Recall und Spaced Repetition. Beide erhielten in der großen Metaanalyse von Dunlosky et al. (2013) die höchste Wirksamkeitsstufe. Welche App setzt diese Prinzipien am besten um? Dieser Artikel vergleicht zehn aktuelle Tools und erklärt die Wissenschaft dahinter.

1. Anki — der wissenschaftliche Goldstandard
Anki existiert seit 2006 und gilt in der Lernwissenschaft als Referenz. Das Programm nutzt seit Oktober 2023 neben dem klassischen SM-2 auch den neueren FSRS-Algorithmus, der Wiederholungen um 20 bis 30 Prozent reduziert bei gleicher Behaltensleistung. Karten lassen sich mit Text, Bildern, Audio, Video und sogar LaTeX-Formeln gestalten. Tausende geteilte Decks stehen kostenlos zur Verfügung, darunter Frequenzwortschatz-Sammlungen für Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Die Desktop-Version für Windows, macOS und Linux ist kostenlos. Die Android-App AnkiDroid ebenfalls. Nur die iOS-Version AnkiMobile kostet einmalig rund 30 Euro. Die Oberfläche wirkt veraltet, und die Einrichtung erfordert Geduld.
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2. phase6 — Deutschlands führender Schulvokabeltrainer
phase6 richtet sich gezielt an Schülerinnen und Schüler im deutschsprachigen Raum. Die App bietet über 1.400 Vokabelsammlungen, die exakt zu Schulbüchern von Klett, Cornelsen, PONS und anderen Verlagen passen. Das Lernsystem basiert auf einem Phasenmodell mit wachsenden Wiederholungsabständen. Wer Vokabeln lernen Karteikarten-basiert und passend zum Unterricht möchte, findet hier den direktesten Weg. Silber kostet 29,99 Euro pro Jahr, Platin 41,99 Euro. Einzelne Vokabelsammlungen kosten ab 9,99 Euro. Seit Dezember 2024 ist die Cornelsen-App eingestellt und verweist auf phase6 als offiziellen Partner. KI-Funktionen fehlen, und eigene Karten zu erstellen ist umständlicher als bei anderen Apps.
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3. Quizlet — die weltweit bekannteste Karteikarten-App
Quizlet hat über 60 Millionen monatlich aktive Nutzer und mehr als 500 Millionen nutzergenerierte Lernsets. Die App bietet verschiedene Lernmodi, darunter Karteikarten, Tests und das Zuordnungsspiel Match. Seit 2023 nutzt Quizlet KI für die automatische Deck-Erstellung aus Notizen. Für Vokabeln lernen mit Karteikarten ist die riesige Community-Bibliothek ein klarer Vorteil, denn fertige Decks zu fast jedem Schulbuch existieren bereits. Allerdings wurden Learn- und Test-Modus im August 2022 hinter die Bezahlschranke gelegt. Quizlet Plus kostet rund 36 Euro pro Jahr. Der KI-Tutor Q-Chat wurde 2025 eingestellt. Die kostenlose Version zeigt Werbung und ist im Funktionsumfang eingeschränkt.
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4. cabuu — Vokabeln lernen mit Gesten und Animation
cabuu entstand als Ausgründung der Universität Tübingen und verbindet Vokabellernen mit Fingergesten und Animationen. Die Idee dahinter: Wenn der Körper eine Bewegung mit einem Wort verknüpft, bleibt es besser im Gedächtnis. Ein Roboter namens Bo begleitet den Lernprozess. Die App integriert Schulbuchlisten von Klett, Westermann und Cornelsen sowie ein Langenscheidt-Wörterbuch. In einem Experiment der Entwickler lernten Teilnehmer mit Gesten nach einer Woche noch 70 Prozent der Vokabeln, ohne Gesten nur 38 Prozent. Die App richtet sich vor allem an jüngere Lernende mit Deutsch als Muttersprache und bietet Englisch, Französisch, Latein und Spanisch. Erwachsene finden die Oberfläche möglicherweise zu verspielt, und für asiatische Sprachen fehlen Inhalte.
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5. Mindomax — KI-Karteikarten mit Spracherkennung
Mindomax setzt auf künstliche Intelligenz, um den größten Nachteil klassischer Karteikarten zu lösen: den Zeitaufwand beim Erstellen. Ein PDF hochladen, eine Vorlesung aufnehmen oder handschriftliche Notizen fotografieren, die KI generiert daraus Karteikarten in Sekunden. Besonders für Sprachlerner interessant ist die Ausspracheerkennung in 14 Sprachen. Über 450.000 vorgefertigte Karten decken verschiedene Prüfungen ab. Der kostenlose Plan erlaubt eine Box mit unbegrenzten Karten und drei KI-Anfragen täglich. Premium kostet 5,99 Dollar pro Monat. Als Ende-2025-Launch hat die App noch eine kleinere Community und bietet keinen Anki-Import. Auch fehlt eine direkte Schulbuchanbindung für den DACH-Markt.
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6. Brainscape — Selbsteinschätzung trifft Spaced Repetition
Brainscape verfolgt einen eigenen Ansatz: Nach jeder Karte bewertet man auf einer Skala von 1 bis 5, wie gut man die Antwort kannte. Der Algorithmus passt die Wiederholungsfrequenz entsprechend an. Diese Methode heißt Confidence-Based Repetition. Über acht Millionen Nutzer und tausende Community-Decks, auch für Sprachen, stehen bereit. KI-Funktionen helfen bei der Kartenerstellung. Brainscape eignet sich gut für Lernende, die gern selbst einschätzen, was sie bereits können. Die kostenlose Stufe ist allerdings eingeschränkt. Pro kostet je nach Plan zwischen 60 und 200 Dollar pro Jahr oder als Lifetime-Kauf. Die genauen Euro-Preise variieren.
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7. StudySmarter (Vaia) — KI-Karten aus Skripten und PDFs
StudySmarter, mittlerweile unter dem Namen Vaia bekannt, generiert Karteikarten automatisch aus hochgeladenen PDFs und Vorlesungsskripten. Die App erkennt Schlüsselbegriffe und erstellt Frage-Antwort-Paare, Vokabelkarten und Definitionen. Über 40 Millionen Nutzer weltweit teilen Lernmaterialien. Für Studierende, die Vokabeln lernen Karteikarten-basiert und gleichzeitig Vorlesungsstoff aufbereiten wollen, ist das praktisch. Die Basisversion ist kostenlos. Premium entfernt Werbung und erweitert die KI-Funktionen. Die App eignet sich stärker für Uni-Niveau als für Schulvokabeln. Die Qualität der KI-generierten Karten schwankt je nach Ausgangsmaterial.
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8. Memrise — Sprachen lernen mit Muttersprachler-Videos
Memrise kombiniert Vokabellernen mit kurzen Videoclips von Muttersprachlern. Statt nur Text zu lesen, sieht und hört man echte Menschen die Wörter in Alltagssituationen verwenden. Das stärkt die Verbindung zwischen Klang, Kontext und Bedeutung. Die App nutzt Spaced Repetition und bietet über 20 Sprachen. KI-Chat-Buddies simulieren seit 2025 einfache Gespräche. Rund 65 Millionen registrierte Nutzer weltweit nutzen Memrise. Allerdings wurden Community-Kurse 2025 ausgelagert, und Inhalte oberhalb B2-Niveau sind dünn. Wer systematisch Vokabeln lernen Karteikarten-gestützt möchte, vermisst die Möglichkeit, eigene Karten frei zu gestalten. Memrise Pro ist als Monats-, Jahres- oder Lifetime-Abo erhältlich.
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9. PONS Vokabeltrainer — kostenlos und werbefrei
PONS Vokabeltrainer bietet etwas, das kaum eine andere App liefert: eine vollständig kostenlose Basisversion ohne Werbung. Das 7-Stufen-Lernmodell basiert auf Spaced Repetition und führt Vokabeln durch Phasen vom Einprägen über das Üben bis zum Abfragen. Über 20 Sprachen stehen zur Verfügung. Verschiedene Übungstypen wie Rubbelkarte, Textmarker und Buchstabensalat sorgen für Abwechslung. Vokabeln aus dem PONS-Wörterbuch lassen sich direkt übernehmen. Schulbuchpakete von Klett und öbv kosten ab 6,99 Euro als In-App-Kauf. Die App hat keine KI-Funktionen und keine Spracherkennung. Für Lernende, die ein solides, kostenloses Werkzeug zum Vokabeln lernen Karteikarten-basiert suchen, ist PONS ein starker Kandidat.
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10. Repetico — Leitner-System digital mit FSRS-Option
Repetico ist eine deutsche App, die das Leitner-Karteikastensystem digital umsetzt. Lernende können zwischen dem klassischen Leitner-Algorithmus, SM-2 und sogar FSRS wählen. Ein automatischer Lernplan mit Zieldatum hilft bei der Prüfungsvorbereitung. Multiple-Choice-Fragen ergänzen die klassischen Karteikarten. Gruppenlernen und ein Shop mit fertigen Kartensätzen für Jura, IHK-Prüfungen und Sprachen runden das Angebot ab. Die kostenlose Version erlaubt zwei Kartensätze mit je 200 Karten. Pro startet ab 1,67 Euro pro Monat als Einmalzahlung ohne automatische Verlängerung. Der Nachteil: Die Oberfläche wirkt weniger modern als bei Konkurrenten, und die Community ist kleiner als bei Quizlet oder Anki.
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Warum Karteikarten beim Vokabellernen so gut funktionieren
Karteikarten sind keine Modeerscheinung. Ihr Erfolg beruht auf zwei der am besten untersuchten Lernprinzipien der Kognitionspsychologie.
Das erste Prinzip heißt Active Recall. Beim Umdrehen einer Karte zwingt man das Gehirn, die Antwort aktiv abzurufen, statt sie passiv wiederzulesen. Dieser Abrufprozess stärkt die Gedächtnisspur erheblich. Karpicke und Roediger (2008) wiesen das in einer Studie mit Swahili-Englisch-Vokabeln nach, veröffentlicht im Fachjournal Science. Wiederholtes Lesen nach dem Lernen hatte keinen messbaren Effekt auf die spätere Erinnerung. Wiederholtes Testen dagegen einen großen. Eine Metaanalyse von Rowland (2014) bestätigte diesen Testing-Effekt über hunderte Studien hinweg.
Das zweite Prinzip ist Spaced Repetition, also das Wiederholen in wachsenden Abständen. Statt alles an einem Abend zu pauken, verteilt man die Wiederholungen über Tage und Wochen. Cepeda et al. (2006) analysierten 839 Vergleiche aus 317 Experimenten und fanden durchgehend: Verteiltes Lernen schlägt massiertes Lernen. Kang (2016) fasste in Policy Insights from the Behavioral and Brain Sciences zusammen, dass Spaced Repetition zu deutlich besserem Langzeitbehalten führt als jede Form von Paukmarathon. Wenn man Vokabeln lernen Karteikarten-basiert betreibt, setzt man automatisch beide Prinzipien ein. Die Karte erzwingt den aktiven Abruf. Der Algorithmus oder das Karteikastensystem steuert die Abstände.

Wie Algorithmen das Timing steuern
Sebastian Leitner beschrieb 1972 in seinem Buch „So lernt man lernen" das Karteikastensystem mit fünf Fächern. Richtig beantwortete Karten wandern ein Fach weiter und werden seltener abgefragt. Falsche Karten gehen zurück in Fach eins. Dieses Prinzip bildet die Grundlage aller modernen Vokabel-Apps.
Digitale Algorithmen verfeinern die Idee. SM-2, entwickelt für SuperMemo Ende der 1980er-Jahre und von Anki übernommen, passt die Intervalle anhand eines Leichtigkeitsfaktors an. Kornell (2009) zeigte in Applied Cognitive Psychology, dass algorithmisch gesteuerte Wiederholungen intuitivem Selbst-Timing deutlich überlegen sind.
Der neuere FSRS-Algorithmus nutzt maschinelles Lernen und passt sich an individuelle Vergessensverläufe an. Eine groß angelegte Studie von Upadhyay et al. (2021) in npj Science of Learning ergab, dass ML-basierte Planung die Behaltensleistung um rund 69 Prozent verlängerte. Andere Apps gehen eigene Wege. Brainscape setzt auf Confidence-Based Repetition. PONS verwendet ein 7-Stufen-Modell. Wooflash arbeitet mit Prinzipien der Neurodidaktik. Kein Ansatz ist universell überlegen. Entscheidend ist, dass überhaupt ein System genutzt wird, denn der Unterschied zwischen irgendeinem Spaced-Repetition-Verfahren und gar keinem Verfahren ist weit größer als der zwischen einzelnen Algorithmen.

Digital oder Papier: Was sagt die Forschung?
Die Frage, ob digitale oder physische Karteikarten besser funktionieren, lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Formate aktivieren Active Recall. Beide ermöglichen Spaced Repetition. Der Unterschied liegt in der Umsetzung.
Papierkarteikarten haben einen oft unterschätzten Vorteil: das Schreiben selbst. Der motorische Akt des Aufschreibens aktiviert zusätzliche Hirnareale und verstärkt die Enkodierung. Wer Vokabeln lernen Karteikarten auf Papier bevorzugt, profitiert von diesem Effekt. Dafür fehlt die automatische Steuerung der Wiederholungsabstände. Man muss selbst diszipliniert das Leitner-System pflegen, und bei großen Mengen werden physische Karten schnell unhandlich.
Digitale Apps automatisieren das Timing und erlauben Multimedia: Audio-Aussprache, Bilder, sogar Videos. Für Vokabeln lernen Karteikarten-Apps sind das echte Vorteile, besonders bei Sprachen mit fremden Schriftsystemen oder schwieriger Phonetik. Apps wie cabuu versuchen, den haptischen Nachteil durch Gesten auszugleichen, und die Forschung der Universität Tübingen zeigt, dass dieser Ansatz die Behaltensleistung tatsächlich steigern kann. Die ehrliche Antwort: Das Medium ist weniger wichtig als die konsequente Anwendung. Wer täglich 15 Minuten mit einer App wiederholt, lernt besser als jemand, der einmal pro Woche zwei Stunden mit Papierkarten paukt.

CONCLUSION
Die Forschung ist eindeutig. Active Recall und Spaced Repetition gehören zu den wirksamsten Lerntechniken, die je untersucht wurden. Karteikarten verbinden beide Prinzipien in einem einfachen Format. Was sich 2026 verändert hat, sind die Werkzeuge. KI erstellt Karten aus PDFs in Sekunden. Algorithmen wie FSRS passen Wiederholungspläne an individuelle Vergessensverläufe an. Und zehn verschiedene Apps, von Anki über phase6 und Mindomax bis zu Repetico, machen den Einstieg so niedrig wie nie. Wer Vokabeln lernen Karteikarten-basiert zum ersten Mal ausprobiert, braucht kein Lehrbuch und keinen Kurs. Ein Smartphone reicht. Welche App die richtige ist, hängt vom Lernziel ab: Schulbuch-Anbindung, KI-Erstellung oder maximale Kontrolle über den Algorithmus. Die schlechteste Wahl ist, gar kein System zu verwenden.
Frequently Asked Questions
Wie funktioniert das Leitner-System mit Karteikarten?
Das Leitner-System nutzt einen Karteikasten mit fünf Fächern. Neue Karten beginnen in Fach eins und werden täglich abgefragt. Richtige Antworten verschieben die Karte ins nächste Fach mit längeren Abständen. Falsche Karten gehen zurück in Fach eins. So wiederholt man schwierige Vokabeln häufiger und leichte seltener.
Wie viele Vokabeln sollte man pro Tag mit Karteikarten lernen?
Die meisten Lernforscher empfehlen 15 bis 30 neue Vokabeln pro Tag bei täglicher Wiederholung. Wichtiger als die Anzahl ist die Regelmäßigkeit. Täglich 15 Minuten mit Karteikarten bringt mehr als eine dreistündige Lerneinheit einmal pro Woche. Spaced-Repetition-Apps berechnen die optimale Menge automatisch.
Sind digitale Karteikarten besser als Karteikarten aus Papier?
Beide Formate nutzen dieselben Lernprinzipien: Active Recall und Spaced Repetition. Papier hat den Vorteil des Schreibakts, der die Gedächtnisbildung unterstützt. Digitale Apps bieten automatische Wiederholungssteuerung, Audio-Aussprache und Multimedia. Die Forschung zeigt keinen klaren Sieger. Entscheidend ist konsequentes Wiederholen.
Welche kostenlose App eignet sich am besten zum Vokabeln lernen mit Karteikarten?
Mehrere Apps bieten solide kostenlose Versionen. AnkiDroid für Android ist komplett kostenlos und nutzt den wissenschaftlich fundierten FSRS-Algorithmus. Der PONS Vokabeltrainer ist kostenlos und werbefrei mit einem 7-Stufen-Modell. Repetico erlaubt in der kostenlosen Version zwei Kartensätze mit je 200 Karten.
Was ist der Unterschied zwischen Active Recall und Spaced Repetition?
Active Recall beschreibt die Methode: Man ruft die Antwort aktiv aus dem Gedächtnis ab, statt sie passiv zu lesen. Spaced Repetition beschreibt das Timing: Man wiederholt in wachsenden Abständen statt alles auf einmal. Karteikarten-Apps kombinieren beide Prinzipien automatisch. Die Karte erzwingt den Abruf und der Algorithmus steuert die Abstände.


